Wer wir sind & was wir wollen
[Druckversion] Thema: SAV, veröffentlicht: 29.10.2003
Wofür steht die Sozialistische Alternative - SAV?
Was will die SAV?
Kein Arbeitsplatz ist mehr sicher. Alle sozialen Rechte sind bedroht.
Die Umwelt geht kaputt. Eine kleine Minderheit besitzt die Banken und
Konzerne und hält die wirtschaftliche Macht in ihren Händen.
Die SAV ist der Ansicht, dass gegen jede Verschlechterung und für jede
Verbesserung gekämpft werden muss – nicht vereinzelt, sondern gemeinsam
und organisiert. Dafür ergreifen wir Initiativen, dafür sind wir aktiv
in der Partei DIE LINKE und in den Gewerkschaften.
Alle Erfahrungen zeigen aber: Der Kapitalismus kann nicht zu einer
friedlichen und sozial gerechten Gesellschaft umgestaltet werden.
Deshalb gilt es, den Kampf für Verbesserungen mit dem Kampf für eine
andere, sozialistische Gesellschaft zu verbinden.
Sozialismus heißt, dass planmäßig nach den Bedürfnissen der Menschen
produziert wird, unter demokratischer Kontrolle und Verwaltung durch die
arbeitende Bevölkerung. In der DDR gab es keinen Sozialismus. Dort
herrschte eine abgehobene Bürokratie.
Die Diktatur der Konzerne muss überwunden werden. Weltweit. Dafür bedarf
es einer internationalen marxistischen Organisation. Das Komitee für
eine Arbeiterinternationale (CWI) will eine solche aufbauen. Die SAV ist
Teil des CWI.
Arbeit, Bildung und Soziales
• Weg mit Agenda 2010 und Hartz I bis IV
• Mindesteinkommen von 750 Euro netto plus Warmmiete
• Mindestlohn von 10 Euro pro Stunde als erster Schritt zu einem
Mindestlohn von 12 Euro
• Gleicher Lohn für gleiche Arbeit – in Ost und West
• 30-Stunden-Woche bei vollem Lohn- und Personalausgleich
• Öffentliche Investitionen und Neueinstellungen in den Bereichen
Soziales, Bildung und Umwelt
• Für ein öffentliches, kostenloses Gesundheits- und Bildungswesen
• Drastische Besteuerung von Gewinnen, Vermögen und Einkommen
• Nein zu Privatisierung – Rücküberführung privatisierter Betriebe in
öffentliches Eigentum
Umwelt und Abrüstung
• Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energien
• Abschaltung aller AKWs
• Nein zu Auslandseinsätzen der Bundeswehr
Gegenwehr
• Für die aktive Teilnahme der Partei DIE LINKE an Protesten auf der
Straße und in Betrieben
• Keine Beteiligung der LINKEN an Regierungen mit Sozialabbau-Parteien,
egal ob als Koalition oder Tolerierung
• Für kämpferische und demokratische Gewerkschaften
• FunktionärInnen dürfen nicht mehr verdienen als einen
durchschnittlichen Tariflohn
• Gleiche Rechte für alle – gegen jede Form der Diskriminierung auf
Grund von Nationalität, Geschlecht, Behinderung oder sexueller
Orientierung
Sozialismus
• Überführung der Banken und Konzerne in Gemeineigentum
• Demokratische Kontrolle und Verwaltung durch die arbeitende Bevölkerung
• Durchschnittlicher Tariflohn und jederzeitige Wähl- und Abwählbarkeit
aller Personen in Leitungsfunktionen
• Statt Produktion für den Profit – Planung der Produktion nach den
Bedürfnissen von Mensch und Natur
• Nein zum Europa der Banken und Konzerne – für ein sozialistisches
Europa
• Für eine sozialistische Demokratie weltweit
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