Wer wir sind, was wir wollen

Das Grundprinzip des Kapitalismus lautet: Produktion für den Profit statt für Mensch und Natur. Es wird zwar gesellschaftlich produziert, aber der Gewinn privat angeeignet. Die Folgen dieser Produktionsweise sind irrsinnige Widersprüche und regelmäßig wiederkehrende Krisen, wie die jüngste Weltwirtschaftskrise. Ein noch niemals da gewesener Reichtum in den entwickelten kapitalistischen Ländern steht Hunger und Elend in weiten Teilen der Welt gegenüber.
Auch bei uns haben Lohnabhängige, Schüler, Studenten und Rentner unter diesem System zu leiden: Arbeitslosigkeit, Bildungsmisere, Armut, Rassismus und Umweltzerstörung betrifft die Mehrheit der Menschen existentiell – während Unternehmen riesige Milliardenprofite verbuchen. Mehr >
Nazis raus aus öffentlichem Wohnraum
02. Feb
Es gehört wahrlich nicht viel Fantasie dazu, sich vorzustellen mit welchen Gedanken man sich abends nach der Arbeit bis zur Haustür schleppt und am Briefkasten den zwei neuen Hausbewohnern begegnet. Wie würde man jedoch reagieren, handelt es sich dabei um zwei stadtbekannte Nazis, die in der Öffentlichkeit ihr rassistisches Weltbild verbreiten? Mehr >
Antifa-Auftaktveranstaltung erfolgreich
21. Jan
„Endlich etwas tun gegen Nazis in unserem Stadtteil“, das war der Tenor der über 80 BesucherInnen zählenden Veranstaltung des „Aktionsbündnis gegen Rechts“ in der Kasseler Nordstadt am 16. Januar. Gegen verstärkt öffentlich auftretende Kameradschaften sowie aktive faschistische Gruppierungen in bürgerlichen Parteien und Vereinen. Mehr >
Kampagnenstart “Kein Ort für Nazis”
06. Jan
In Kassel treten Nazis bedrohlich in der Gruppe auf und sind in der Nordstadt und darüber hinaus eine reale Gefahr. Gruppierungen wie die sogenannte „Kameradschaft Sturm 18“ halten sich an öffentlichen Plätzen auf und machen aus ihrer rechtsradikalen Gesinnung keinen Hehl. Ob im Supermarkt in der Fiedlerstraße, dem Nordstadtpark, am Königs- oder Friedrichsplatz: Es kommt immer wieder zu Provokationen sowie verbalen und körperlichen Übergriffen. Der faschistische „Freien Widerstand“ verfolgt eine andere Strategie: Erfolgreich wird die Freiwillige Feuerwehr Bettenhausen aber auch bürgerliche Parteien unterwandert, wie der Skandal um den ehemaligen Schriftführer in der Kasseler CDU zeigt.
Das “Aktionsbündnis gegen Rechts” will den Nazis endlich aktiv dagegen vorgehen und lädt deswegen zur Auftaktveranstaltung am Montag, den 16. Januar um 19 Uhr ins Philipp-Scheidemann-Haus ein. Gemeinsam wollen wir Strategien im Kampf gegen Nazis diskutieren und entwickeln und den Start einer gemeinsamen Kampagne einläuten. Mehr >
2011/2012: Ein Wendepunkt
04. Jan
Was für ein Jahr! Als wir MarxistInnen nach dem Ausbruch der Weltwirtschaftskrise 2008/09 davon sprachen, dass eine neue Ära von Revolutionen und Konterrevolutionen begonnen habe, schüttelten nicht wenige den Kopf und auch in unseren eigenen Reihen mag es den einen oder anderen Zweifler gegeben haben. Nach diesem Jahr 2011 kann kein Zweifel bestehen, dass wir mit dieser Prognose richtig lagen und liegen.
Wer schützt uns vor dem Verfassungsschutz?
10. Dez
Eine faschistische Gruppierung ist seit dem Jahre 2000 über sechs Jahre hinweg in Deutschland unterwegs und ermordet in dieser Zeit gezielt neun Migranten türkischer und griechischer Herkunft sowie eine Polizistin. Auch in Kassel fiel dieser 2006 ein türkischer Ladenbesitzer zum Opfer. Wie ist es möglich, dass dies alles unter den Augen eines weitverzweigten Netzes von Staatsschutzorganen wie den sechzehn Verfassungsschutzämtern geschehen kann, die nach dem offiziellen Credo genau diese rechtsextremistischen Verbindungen beobachten soll. Mehr >













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